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Informationen zur Beantragung von LOGINEO NRW für Schulträger

Aktuelle Information

Die mit Beginn des Schuljahres 2017/2018 geplante Einführung von LOGINEO NRW ist bis auf Weiteres vom Ministerium ausgesetzt.

Aus diesem aktuellen Anlass ist eine Anmeldung derzeit nicht möglich.




Der Beantragungsprozess der Schulen - Erläuterungen für Schulträger


4 Phasen der Einführung von LOGINEO NRW

4 Phasen der Einführung von LOGINEO NRW

Mit Beginn des Schuljahres 2017/2018 beschäftigen sich viele Schulen mit LOGINEO NRW. Die Basis-IT-Infrastruktur stellt grundlegende Module zur Kommunikation, Organisation und Recherche für Schulen bereit. Dies geschieht in einem geschützten, virtuellen Arbeitsraum mit einer einzigen Benutzerverwaltung auf der Basis rechtskonformer Datenverarbeitung. LOGINEO NRW wird beim KRZN auf BSI*-zertifizierten Servern (Schutzbedarf „hoch“) betrieben und verfügt über ein dediziertes Rechte-/ Rollenkonzept, welches u. a. dafür sorgt, dass Schülerinnen und Schüler keinen Zugriff auf den Lehrerbereich erhalten können. Als webbasierte Anwendung kann LOGINEO NRW auch auf einem Tablet oder Smartphone genutzt werden, unabhängig vom jeweils verwendeten Betriebssystem.

Mit der Einführung des Systems starten sie einen Prozess, an dessen Ende die Beantragung der Software für den Einsatz in der Schule und schließlich der aktive Start in den Schulalltag steht.

Die Einführung einer Software, die personenbezogene Daten des Schulpersonals und der Schülerinnen und Schüler benötigt, bedarf eines strukturierten Vorgehens, bei dem viele rechtlich verankerte Schritte zu gehen sind. Die Medienberatung NRW unterstützt die Schulen auf diesem Weg und stellt den Schulträgern zugleich transparent dar, wie dieser Prozess aussieht.


Unabhängig von der bereits erfolgreich verlaufenen Mitbestimmung mit den Hauptpersonalräten aller Schulformen* und der Verwaltung, ist auch auf kommunaler Ebene ein Mitbestimmungsprozess zur Nutzung von LOGINEO NRW einzuleiten. Ohne eine Zustimmung der kommunalen Personalräte, ist es Sekretärinnen, Hausmeistern und anderen Beschäftigen der Schulträger nicht erlaubt, mit LOGINEO NRW zu arbeiten.

* Das Mitbestimmungsverfahren zur Einführung, Nutzung und Weiterentwicklung von LOGINEO NRW in Realschulen in NRW ist noch nicht abgeschlossen. Realschulen können zurzeit LOGINEO NRW noch nicht beantragen.


Mitbestimmung von LOGINEO NRW für das kommunale Personal

Auch wenn die Hauptpersonalräte aller Schulformen* sowie der Verwaltung der Einführung und Nutzung von LOGINEO NRW an Schulen zugestimmt haben, ist das an Schulen beschäftigte kommunale Personal hier nicht automatisch mit berücksichtigt.

Anders ausgedrückt bedeutet das, dass der kommunale Personalrat jedes Schulträgers gesondert darüber entscheiden muss, ob kommunale Beschäftigte, wie z. B. die Sekretärin oder der Hausmeister, mit LOGINEO NRW arbeiten dürfen.

Dieses Mitbestimmungsverfahren ist vom jeweiligen Schulträger, wie bei der Einführung jedes anderen IT-Programmes auch, auf den Weg zu bringen.

* Das Mitbestimmungsverfahren zur Einführung, Nutzung und Weiterentwicklung von LOGINEO NRW in Realschulen in NRW ist noch nicht abgeschlossen. Realschulen können zurzeit LOGINEO NRW noch nicht beantragen.

Aus Sicht der Schule muss zunächst zwischen der Beantragung von LOGINEO NRW für das Schulpersonal und der Beantragung der Nutzung der Software durch Schülerinnen und Schüler unterschieden werden. Die Trennung innerer und äußerer Schulangelegenheiten sorgt für die folgenden Unterscheidungen im Prozess:


Beantragung für das Schulpersonal

Das Land NRW hat die Nutzung der Software für Lehrkräfte bereits für das gesamte Bundesland beauftragt. Zugleich ist entschieden worden, die Kosten für das gesamte kommunale Personal mit zu übernehmen. Somit muss die Schulleiterin bzw. der Schuleiter eine Nutzung nur noch offiziell beantragen.

Beantragung der Nutzung von LOGINEO NRW für Schülerinnen und Schüler

Damit auch alle Schüler*innen mit LOGINEO NRW arbeiten können, muss dies vom zuständigen Schulträger beim Kommunalen Rechenzentrum Niederrhein (KRZN), das die Software im Auftrag des Landes entwickelt und hostet, beauftragt werden.
Vor dem Hintergrund des Schulgesetzes (§79) beantragt die Schulleiterin bzw. der Schulleiter mit dem folgenden Formular eine Beauftragung dieser Leistung beim Schulträger.

Um den gesamten Prozess übersichtlich und für den Schulträger transparent ablaufen zu lassen, ist entschieden worden, alle Unterlagen gesammelt an das Auftragsmanagement von LOGINEO NRW weiterzureichen. Die Schule übersendet, nach Erledigung aller notwendigen Schritte im Kollegium, somit folgende Dokumente an den zuständigen Schulträger:
  • Den "Antrag auf Bereitstellung von LOGINEO NRW für das Schulpersonal"
  • Evtl. den "Antrag auf Erweiterung der Basis‐Version von LOGINEO NRW um die Nutzung durch Schülerinnen und Schüler"
  • Die "Vertraglichen Regelungen zur Auftragsdatenverarbeitung"

Sobald alle diese Unterlagen vorliegen und die notwendigen Absprachen mit der Schule getroffen sind, füllt der Schulträger die unten stehende "Kooperationsvereinbarung über den Betrieb von LOGINEO NRW für Schülerinnen und Schüler" aus und sendet sie gemeinsam mit den Dokumenten der Schule an das Auftragsmanagement für LOGINEO NRW.

Sollten mehrere Schulen eines Schulträgers an der Nutzung der Software LOGINEO NRW interessiert sein, so wird aus ökonomischen Gründen darum gebeten, die Unterlagen aller Schulen gemeinsam zu versenden. Wenn zu einem späteren Zeitpunkt einzelne oder mehrere Schulen ihre Schüler*innen mit LOGINEO NRW arbeiten lassen möchten, so muss nicht erneut die Kooperationsvereinbarung ausgefüllt werden, sondern ausschließlich der Anhang1 um die neue(n) Schule(n) ergänzt werden.



ACHTUNG:
Zum aktuellen Zeitpunkt steht die "Kooperationsvereinbarung über den Betrieb von LOGINEO NRW für Schülerinnen und Schüler" noch nicht zum Download zur Verfügung. Dies wird aber zeitnah der Fall sein.


Seite zuletzt geprüft und aktualisiert: 20.November 2017

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