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LOGINEO NRW als Antwort auf Anforderungen geltender Datenschutzbestimmungen

Schule in der digitalen Welt

Die digitale Welt ist längst in die Schule eingezogen - allerdings in der Regel ohne geschützte Räume für pädagogische Prozesse.
Schülerinnen und Schüler organisieren sich über soziale Netzwerke wie Facebook, kommunizieren über WhatsApp und tauschen darüber Hausaufgaben oder Lösungen aus. Lehrerinnen und Lehrer bedienen sich Google-Diensten, verteilen Dateien über die Dropbox und organisieren sich in dienstlichem Kontext über Internet-Plattformen oftmals internationaler Anbieter.
Die Anbieter der verwendeten Dienste unterwerfen sich nur zum Teil oder gar nicht europäischer bzw. deutscher Regulierung (Telemedien- und Datenschutzrecht etc.).

Der Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit NRW weist in seinem 21. Datenschutz- und Informationsfreiheitsbericht 2013 darauf hin, dass bei Datenverarbeitungen mit Auslandsbezug besonders kritisch zu prüfen sei, ob Datenschutz und informationelle Selbstbestimmung gewährleistet werden können. Er rät deshalb dringend dazu, Informations- und Kommunikationsplattformen im öffentlichen Bereich, wie z. B. für Schule, „ausschließlich in eigener, öffentlicher Regie zu errichten“. (vgl. Link zum 21. Datenschutz- und Informationsfreiheitsbericht)

Mit LOGINEO NRW wird das Land NRW seinen Schulen ein solches System anbieten.

LOGINEO NRW – Schule im geschützten digitalen Raum

Mit der Einführung von LOGINEO NRW steht den Schulen eine Alternative zu den oben genannten Anwendungen zur Verfügung, mit der Schülerinnen und Schüler wie auch Lehrerinnen und Lehrer geschützt kommunizieren, Dateien austauschen und sich organisieren können. Sie haben mit LOGINEO NRW die Möglichkeit die Chancen digitaler Medien für aktives und differenzierendes Lernen zu nutzen und dabei den hohen Anforderungen an Datenschutz und Datensicherheit gerecht zu werden.

LOGINEO NRW ist eine besonders geschützte Anwendung, die ein hohes Maß an Sicherheit bei der Verarbeitung und Speicherung sensibler Daten gewährleistet. Dies wird dadurch erreicht, dass das System auf Servern eines kommunalen Rechenzentrums betrieben wird, die eine Zertifizierung gemäß den Vorgaben des Bundesamtes für Informationssicherheit (BSI) besitzen. Das von dem Rechenzentrum vorgelegte Sicherheitskonzept dokumentiert alle Maßnahmen, die umgesetzt werden, um die digitale Verarbeitung von Daten mit dem Schutzbedarf „hoch“ zu ermöglichen. Die Kommunen im Verbandsgebiet des Rechenzentrums vertrauen ihm deshalb z. B. die Verarbeitung der Daten ihrer Einwohnermeldeämter an.

Um zu vermeiden, dass im täglichen Unterrichtsgeschäft direkt auf besonders sensible Daten und Dokumente zugegriffen werden kann, wurde in LOGINEO NRW mit dem Daten-SAFE ein Dateibereich mit weitergehenden Sicherheitsmaßnahmen (z. B. zusätzliches Passwort, Timeout, Online-Editor) geschaffen. Dieser ist strukturell vom „pädagogischen“ Bereich, der dem Austausch zwischen Lehrkräften und den Lernenden dient, getrennt. Der Daten-SAFE sensibilisiert die Lehrerinnen und Lehrer zusätzlich für den Umgang mit personenbezogenen Daten der Schule. Somit erhalten Schulleiterinnen und Schulleiter mit LOGINEO NRW in ihrer Verantwortung für die rechtskonforme Verarbeitung von personenbezogenen Daten an ihrer Schule eine wichtige Hilfestellung.

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Seite zuletzt geprüft und aktualisiert: 21.Oktober 2017

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